BbAB
Der Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB) bietet spezialisierte Beratung und Informationen zur Auto-Mobilität für Menschen mit Behinderungen, inklusive Themen wie Fahrzeuganpassungen und finanzielle Unterstützung.
Projektbeschreibung
Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. – Der Navigator zur Mobilität
Kunde: Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB)
Sektor: Non-Profit / Mobilität / Sozialwesen
Leistung: Verbands-Website, Informationsarchitektur, Digitale Barrierefreiheit
Die Herausforderung
Individuelle Mobilität ist für Menschen mit Behinderung oft die Grundvoraussetzung für berufliche Tätigkeit und soziale Teilhabe. Doch der Weg zum eigenen, behindertengerechten Fahrzeug führt durch einen Dschungel aus bürokratischen Hürden, komplexen technischen Umrüstungsfragen und undurchsichtigen Finanzierungswegen (z.B. KfzHV). Die Herausforderung bestand darin, dieses extrem nischenspezifische Expertenwissen – das selbst große Sozialverbände in dieser Tiefe oft nicht abdecken – zentral, verständlich und barrierefrei digital verfügbar zu machen.
Die Lösung
Wir positionierten die Webpräsenz nicht als bloße Vereinsseite, sondern als spezialisiertes Kompetenzzentrum für "Auto-Mobilität".
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Strukturierte Wissensvermittlung: Die Informationsarchitektur zerlegt die komplexe "Customer Journey" eines behinderten Autofahrers in klare, handlungsrelevante Schritte: Vom Führerscheinerwerb über die Fahrzeugwahl und Umrüstung bis hin zur Finanzierung und Steuerbefreiung.
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Die "Dialog"-Strategie: Da Behinderungen höchst individuell sind (z.B. Contergan vs. Querschnitt), kann eine Website nicht jede Frage pauschal beantworten. Deshalb wurde die "Telefonische Beratung im Dialog" als zentrales USP (Alleinstellungsmerkmal) in das UX-Design integriert, um die Hürde zur persönlichen Kontaktaufnahme zu minimieren.
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Ökonomische Transparenz: Ein geschützter Bereich bündelt exklusive Informationen zu "Behindertenrabatten" der Automobilhersteller (z.B. Renault, Nissan), was einen direkten monetären Mehrwert für Mitglieder schafft.
Der Impact
Die Webseite fungiert heute als unverzichtbares "Second-Level-Support"-System im deutschen Sozialwesen. Große Organisationen wie der VdK, SoVD oder der ADAC verweisen ihre Mitglieder bei spezifischen KFZ-Fragen auf diese Plattform. Sie befähigt Betroffene, auf Augenhöhe mit Ämtern und Autohändlern zu verhandeln, und leistet durch die Aufklärung über Fördermittel einen direkten Beitrag zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung.